Das merkwürdige Paradox ist, dass ich mich verändern kann, wenn ich mich so akzeptiere, wie ich bin.
Die Entscheidung eine Psychotherapie zu beginnen, fällt den meisten Menschen schwer, da immer noch die Stigmatisierung: „Wenn man zum Therapeuten geht, ist man verrückt“ sehr präsent ist. Oft schwingen dann Scham oder Versagensgefühle, dass man die Situation nicht alleine bewältigen kann, mit. Jedoch merken die meisten schnell, dass dieser geschützte Rahmen, in dem man hier mit einer objektiven Person redet, sehr angenehm sein kann.
Der Ablauf einer Therapie gestaltet sich wie folgt:
Da für den Therapieprozess die Beziehung zwischen Klient und Therapeut eine bedeutende Rolle spielt, dient das Erstgespräch vor allem dem Kennenlernen. Sie müssen sich vorstellen können, mit mir über alles was sie beschäftigt reden zu können. Sympathie ist daher von großer Relevanz. Gesprächstechnisch wird der Hauptfokus auf die Beweggründe der Klienten für eine Therapie gelegt: Welcher Anlass führt sie her? Warum wollen Sie genau jetzt mit einer Therapie beginnen? Mit welcher Motivation kommen Sie? Welche Erwartungen haben Sie?....
Außerdem ist es wichtig die Rahmenbedingungen der Therapie zu besprechen und anfängliche Fragen der Klienten zu klären.